5-HTP: Wie Du Deinem Serotonin-Spiegel wieder auf die Sprünge helfen kannst

Oft bin ich schon gefragt worden, was man noch machen kann, wenn Sport, gesunde Ernährung und viel frische Luft nicht mehr ausreichen, um die depressive Stimmung zu vertreiben.

Klar, die Antwort eines Psychiaters würde an dieser Stelle sicherlich lauten: „Antidepressiva sind hier das Mittel erster Wahl. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer werden Dir sicherlich helfen.“ Und in Handumdrehen hat man das Rezept in der Tasche. Manchmal ist es auch schon der Hausarzt, der einem das Rezept in die Hand drückt.

Wenn es Dir auch so erging, dann brauchst Du Dich also wirklich nicht alleine fühlen. Auch mir hat man meiner Meinung nach viel zu schnell und viel zu leichtfertig ein Rezept gegeben. Chemische Antidepressiva wie Selektive Serotonin-

Wiederaufnahmehemmer sind nämlich bei Weitem nicht die einzige, geschweige denn die beste Option, um Depressionen zu behandeln.

Deswegen finde ich es im Nachhinein am schlimmsten, dass mich kein Mensch über mögliche Alternativen aufgeklärt hat. Denn die gibt es sehr wohl. Eine sehr gute ist zum Beispiel die Aminosäure 5-HTP, von der ich Dir heute erzählen möchte.

Warum 5-HTP eine so gute Alternative darstellt? Weil es genau da wirkt, wo auch die meisten Antidepressiva ansetzen: bei dem Glückshormon Serotonin.<

Wenn Du also Deine Antidepressiva leid bist oder gerade mit dem Gedanken spielst, Dir vom Arzt welche verschreiben zu lassen, stellt mein heutiger Beitrag für Dich sicherlich eine optimale Informationsquelle dar.

Lies Dir am besten meinen ganzen Text durch, damit Du auch über mögliche Gefahren oder Nebenwirkungen Bescheid weißt. Natürlich solltest Du auf jeden Fall auch mit Deinem Arzt oder Therapeuten und mit einem Apotheker sprechen – auch wenn mein Artikel gut recherchiert ist und meine eigene Erfahrung wiedergibt. 

 

Was ist 5-HTP überhaupt und was bewirkt es im menschlichen Körper?

5-HTP ist die Abkürzung für 5-Hydroxytryptophan – oder noch genauer: L-5-Hydroxytryptophan. Es handelt sich um eine Aminosäure, die im menschlichen Körper als ein Zwischenprodukt bei der Serotoninsynthese aus der Aminosäure Tryptophan entsteht.

Aus 5-HTP entsteht also in der Folge Serotonin – das berühmt berüchtigte Glückshormon, das im Zentrum des Interesses bei der medikamentösen Behandlung von Depressionen, aber auch anderen psychischen Störungen, wie zum Beispiel von Angststörungen, steht.

Ist der Serotonin-Spiegel zu niedrig, ist Deine Stimmung in der Regel ebenfalls im Keller. Eine weitere Relation ist in Bezug auf einen gesunden Schlaf zu beobachten, denn aus Serotonin wird außerdem das Schlafhormon Melatonin gewonnen.

Zwischen Tryptophan, 5-HTP, Serotonin und Melatonin besteht also ein wichtiger Zusammenhang. Tryptophan stellt hierbei sozusagen den „Ausgangsstoff“ dar. Hast Du einen Tryptophan-Mangel, fehlt es Dir vermutlich auch an den anderen genannten Stoffen.

Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure. Essentiell bedeutet in diesem Kontext, dass der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Da die Aminosäure für den menschlichen Organismus aber lebenswichtig ist, musst Du sie Dir mit der Nahrung zuführen.

Auch wenn 5-HTP aus Tryptophan synthetisiert wird, kommt es ebenfalls selbst in einigen Nahrungsmitteln vor, wie zum Beispiel in verschiedenen Bananensorten. Besonders hoch ist der 5-HTP-Anteil in der afrikanischen Schwarzbohne „Griffonia“.

5-HTP wird aus den Samen der afrikanischen Schwarzbohne gewonnen. Bild: © Wikimedia commons

Welche positive Wirkung ist zu erwarten und wobei wird 5-HTP angewandt?

5-HTP wird von Spezialisten zur Stimmungsaufhellung, zur Beruhigung und zur Gewichtsabnahme empfohlen. Positive Effekte sind bei Kopfschmerzen, Fibromyalgie, Morbus Freidreich, Angststörungen, Depressionen sowie bei Ess- und Schlafstörungen nachgewiesen worden. Offiziell darf 5-HTP heutzutage hierzulande jedoch nur als Nahrungsergänzungsmittel beworben und vertrieben werden.

In Deutschland wurde 5-HTP insbesondere in den 1970er und 80er Jahren – vor der Einführung der SSRI – als verschreibungspflichtiges Antidepressivum eingesetzt. Die Wirksamkeit gegen Depressionen galt damals als durch Studien eindeutig belegt. Auf dieser wissenschaftlichen Basis ist 5-HTP auch heute noch in vielen europäischen Ländern als Antidepressivum erhältlich.

In Deutschland wurden die 5-HTP-Präparate allerdings 1992 als Medikamente gegen Depressionen vom Markt genommen. Mit der aggressiven Vermarktung der SSRI war 5-HTP als Antidepressivum ohnehin nahezu bedeutungslos geworden.

Des Weiteren begann man, an der tatsächlichen Wirksamkeit der 5-HTP-Produkte zu zweifeln. In einer Metastudie berichteten Wissenschaftler, dass zwischen 1966 und 2000 über 100 Studien zu der Aminosäure durchgeführt worden seien. Jedoch seien lediglich zwei der Forschungsarbeiten anzuerkennen, da das Ergebnis der meisten aufgrund methodischer Mängel in Frage zu stellen sei.

Die Forschungen zu 5-HTP werden jedoch fortgesetzt, sodass die Wirksamkeit von 5-HTP auch in den letzten zwei Jahrzehnten erneut in zahlreichen Studien bestätigt wurde. Ebenfalls wurde eine neue 5-HTP-Hypothese aufgestellt, die die Wirkungsweise der Aminosäure aus biochemischer Sicht differenzierter betrachtet.

In Vergleichsstudien, in denen man 5-HTP unterschiedlichen Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern gegenüberstellte, schnitt die Aminosäure oft deutlich besser ab als das chemische Antidepressivum.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass 5-HTP bei Depressionen sehr wohl wirksam ist. Da jeder Körper anders ist und es unterschiedliche Depressionstypen gibt, wirkt die Aminosäure jedoch nicht bei jedem in gewünschter Weise. Einige Personen benötigen noch zusätzliche Präparate, andere Menschen sprechen besser auf andere Aminosäuren an.

Wo und in welcher Form ist 5-HTP erhältlich?

Bei Depressionen und Angststörungen kann die pflanzliche Aminosäure 5-HTP in vielen Fällen schnelle Abhilfe schaffen. Sie ist eine wichtige chemische Vorstufe des sogenannten „Glückshormon“ Serotonin. Erhältlich ist 5-HTP in fast jeder Apotheke oder online und ist aufgrund kaum nennenswerter Nebenwirkungen nicht rezeptpflichtig.

In der Regel wird das kommerzialisierte 5-HTP aus der afrikanischen Schwarzbohne gewonnen, deren botanischer Name Griffonia simplicifolia lautet.

Man findet sowohl Kapseln und Tabletten, die als 5-HTP angeboten werden, als auch solche, die als Griffonia-Extrakt angepriesen werden. Wieder andere Produkte enthalten zusätzlich Tryptophan. Erhältlich sind sowohl Gelatine-Kapseln als auch rein pflanzliche Produkte.

Da es sich um Nahrungsergänzungsmittel handelt, können die Präparate problemlos bei unterschiedlichen Anbietern erworben werden. Du kannst Dir 5-HTP zum Beispiel bei gewöhnlichen Online-Händlern sowie bei Apotheken kaufen.

Es werden Kapseln mit 50 mg, 100 mg oder 200 mg angeboten. Wichtig ist, dass Du Dir bei der Dosierung genau anschaust, welche Konzentration an 5-HTP beziehungsweise welcher Reinheitsgrad vorliegt.

Ich empfehle Dir, nicht in erster Linie auf den Preis, sondern auf die Qualität zu achten. Kauf Dir lieber ein Präparat von einem vertrauenswürdigen Hersteller, bei dem Du auf die angegebene Zusammensetzung vertrauen kannst. Da es sich offiziell nicht um Arzneimittel handelt, unterliegen 5-HTP-Produkte nicht so strengen Kontrollen.

Welche Nebenwirkungen kann 5-HTP auslösen?

Generell sind die Nebenwirkungen von 5-HTP als mild und harmlos einzustufen – vor allem wenn man sie mit denen von SSRI vergleicht.

Häufiger sind jedoch Magen- und Darmprobleme wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle. Auch Appetitverlust, Sodbrennen oder Magenkrämpfe können vorkommen.<

Eher selten treten Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Herzklopfen auf.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Wechselwirkungen werden teilweise beobachtet, wenn 5-HTP in Kombination mit Antidepressiva oder anderen Präparaten eingenommen wird, die ebenfalls auf den Serotonin-Haushalt einwirken. Beispiele für solche Arzneimittel sind trizyklische Antidepressiva, Monoaminooxidase-Hemmer (MAOI) oder SSRI. In diesen Fällen kann ein akutes Serotonin-Syndrom ausgelöst werden, das durch einen zu hohen Serotonin-Spiegel verursacht werden kann.

Das Serotonin-Syndrom ist äußerst selten, kann jedoch lebensgefährlich werden. Deswegen ist es wichtig, dass Du die Symptome kennst und notfalls erkennen kannst. Hierzu gehören unter anderen:

  • Blutdruckanstieg
  • Pulsanstieg
  • schnelle Atmung
  • Schweißausbrüche
  • erweiterte Pupillen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Gefühl, krank zu sein
  • Unruhe
  • Halluzinationen
  • Koordinationsstörungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Muskelzuckungen
  • Veränderungen in den Reflexen
  • Krampfanfälle
Solltest Du eines oder mehrere dieser Symptome bei Dir beobachten, musst Du unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Das Serotonin-Syndrom kann übrigens nicht nur in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten, sondern auch bei einer Überdosierung  von 5-HTP auftreten.

 

Wann darf ich 5-HTP auf keinen Fall einnehmen?

Bisher liegen keine Daten zur Einnahme von 5-HTP bei schwangeren und stillenden Frauen vor. Solltest Du in einer dieser Situation sein, rate ich Dir, auf die Einnahme von 5-HTP zu verzichten. Sprich mit Deinem Arzt oder Therapeuten über mögliche Alternativen für 5-HTP.

 

Wie ist 5-HTP einzunehmen?

Ich habe bereits weiter oben darauf hingewiesen, dass unterschiedliche Präparate auf dem Markt sind, von denen einige als Griffonia-Extrakt beworben werden. Insbesondere bei einer regelmäßigen Einnahme von 5-HTP würde ich Dir empfehlen, ein Produkt mit einem 98- bis 99-prozentigen Reinheitsgrad zu erwerben. Nur dann kann Dir eine genaue Dosierung gelingen.

Das Team der University of Maryland Medical Center empfiehlt, nicht mehr als 150 bis 300 mg 5-HTP täglich zu sich zu nehmen. Außerdem sollte stets die geringste Dosis eingenommen werden, die einen ausreichenden Effekt erzielt.

Bei Depressionen könnte man dementsprechend in einer ersten Phase drei Mal täglich 50 mg 5-HTP einnehmen. Sollte nach einer Woche nicht die erwünschte Wirkung erzielt werden, kann die Dosis auf drei Mal täglich 100 mg erhöht werden.

Sollte sich nach einer weiteren Woche immer noch keine Besserung eingestellt haben, kann die Dosis schrittweise auf bis zu 200 mg pro Einzeldosis und 600 mg Tagesdosis erhöht werden.

Hierzu solltest Du aber Deinem Arzt oder Therapeuten sprechen. Du kannst Dich ebenfalls von einem Apotheker beraten lassen.

Du solltest dann außerdem keine weiteren Arzneimittel oder Aminosäuren einnehmen, die auf den Serotonin-Spiegel einwirken.

 

Kann ich 5-HTP statt SSRI einnehmen?

Bei einem Großteil der Fälle von Depressionen lässt sich ein Zusammenhang zwischen einem gestörten Serotonin-Spiegel und Depressionen nachweisen. Aus diesem Grund wirken Antidepressiva, wie zum Beispiel SSRI, häufig genau auf den Haushalt dieses so genannten Glückshormons ein.

Auch 5-HTP wirkt auf Deinen Serotonin-Spiegel ein, jedoch zeigt sich hier ein ganz anderer Wirkmechanismus als bei SSRI.
Serotonin, das im Volksmund in erster Linie als Glückshormon bekannt ist, fungiert im Körper außerdem als ein Neurotransmitter, der Nervenimpulse weiterleitet. Diese Neurotransmitter verfallen derweil auch in Ruhezustände.
SSRI hindern die Serotoninmoleküle daran, in diese inaktiven Zustände zu verfallen. 5-HTP sorgt hingegen dafür, dass mehr Serotonin produziert wird.

Aus diesem Grund können viele Menschen, die ihre Depressionen mit Aminosäuren behandelt haben, die Therapie nach einer gewissen Zeit erfolgreich beenden. Bei SSRI gestaltet sich dies hingegen oft schwieriger.

Ob Du nun 5-HTP statt chemischer Antidepressiva einnehmen kannst, solltest Du im Einzelfall mit Deinem Arzt und Therapeuten besprechen. Generell halte ich persönlich die Umstellung von Antidepressiva auf Aminosäuren für einen wichtigen und guten Schritt.

Dennoch muss ich Dich warnen und darauf hinweisen, dass gerade Patienten mit sehr schweren Depressionen auf SSRI zumindest kurzfristig gut ansprechen. Solltest Du zu diesen Menschen gehören, kann es für Dich vielleicht ratsam sein, bei Deiner Medikation zu bleiben. Unternimm einen Wechsel von SSRI zu 5-HTP auf keinen Fall auf eigene Faust. Lass Dich immer von einem Arzt oder Therapeuten begleiten.

 

Soll ich lieber 5-HTP oder Tryptophan einnehmen?

Vielleicht denkst Du Dir nun, dass Du ja auch ebenso Tryptophan einnehmen könntest, da hieraus ja schließlich das 5-HTP gewonnen wird. Rein theoretisch hast Du Recht. Sogar Experten sind sich uneinig, welche der beiden Substanzen wirkungsvoller gegen Depressionen sind.

Es gibt einige Argumente, die für 5-HTP sprechen, andere für Tryptophan. Auch wenn 5-HTP nur wenige Nebenwirkungen besitzt, so wird Tryptophan von Patienten in der Regel noch besser vertragen.

5-HTP wird hingegen als stärker wirksam beschrieben. Das mag damit zusammenhängen, dass 5-HTP direkt in Serotonin umgewandelt wird, während Tryptophan erst den Umweg über das 5-HTP gehen muss. Außerdem ist Tryptophan für weitere Prozesse im Körper zuständig.

Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich sowohl Menschen mit Depressionen kennenglernt, die besser auf Tryptophan ansprechen, als auch Menschen, die besser mit 5-HTP zurechtkommen.

Ich glaube, man sollte sich immer dessen bewusst sein, dass nicht nur jeder Mensch anders ist, sondern auch Depressionen sich voneinander unterscheiden. Besprich Dich also am besten mit Deinem Arzt und Therapeuten. Dann kannst Du unter professioneller Betreuung schauen, welches der beiden Präparate besser bei Dir wirkt.

 

Das Wichtigste für Dich noch einmal zusammengefasst:

  • 5-HTP ist eine Aminosäure, die ein Zwischenprodukt bei der Serotonin-Synthese aus Tryptophan darstellt
  • 5-HTP wird in das Glückshormon Serotonin umgewandelt, das die Basis für das Schlafhormon Melatonin ist
  • 5-HTP ist in Deutschland als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich
  • Bis zu der Einführung von SSRI war 5-HTP ein verschreibungspflichtiges Medikament gegen Depressionen
  • in Studien wurde die Wirksamkeit von 5-HTP gegen Depressionen bestätigt
  • 5-HTP kann statt SSRI genommen werden
  • 5-HTP kann insbesondere in Kombination mit chemischen Antidepressiva ein akutes Serotonin-Syndrom verursachen
  • vor der Einnahme von 5-HTP solltest Du dringend Deinen Arzt befragen

 

Quellen und weiterführende Informationen:

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